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Dekanatssynode via Zoom: Lust auf Zukunft!
Wenn Weihnachten und Ostern zusammenfallen
Wir brauchen mehr Kröten!
Für dieses Jahr ist die Kröten-Wanderzeit weitgehend vorbei. Die Zahlen dieses Jahres aber sind alarmierend.
Jeden Abend und jeden Morgen von Ende Februar bis Ende April sind freiwillige Helfer*innen verschiedener Vereine und Verbände ehrenamtlich für den Tier- und Artenschutz tätig. Wenn an warmen, regnerischen Abenden mehrere hundert Kröten gleichzeitig zu den Laichgewässern wandern, sind sie oft viele Stunden bis in die Nacht hinein unterwegs, um den Tieren über die für sie tödliche Straße zu helfen.
Leider zeigen manche Autofahrer*innen kein Verständnis für die Einschränkungen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung wird eher als unverbindliche Empfehlung angesehen – für die Ehrenamtlichen, die immer wieder die Straße überqueren, ist das lebensgefährlich!
Was machen die da eigentlich?
Den größten Teil des Jahres leben die Kröten im Wald. Doch zum Laichen kommen sie zurück an den Ort ihrer Geburt. Dazu überqueren sie die Straße – von Autos wissen sie nichts. Daher werden sie durch Krötenzäune aufgehalten. Die Ehrenamtlichen sammeln sie ein und helfen ihnen über die Gefahrenzone.
Das Liebesleben der Kröten …
Die Kröten-Weibchen sind in der Unterzahl. Sie bleiben etwa sechs bis zehn Tage im Wasser, dann wandern sie zurück. Die Männchen folgen nach der Befruchtung kurz danach ebenfalls wieder zurück in den Wald.
Meist Ende Juni an einem warmen feuchten Abend wandern die von April bis Juni herangewachsenen Babykröten zu Tausenden ebenfalls in den Wald. Leider sind diese nicht durch einen Zaun zu schützen. Also: Aufpassen beim Autofahren in den Abendstunden! Nach zwei bis vier Jahren sind die jungen Kröten geschlechtsreif und begeben sich dann ebenfalls auf Wanderschaft in den See, in dem sie geboren wurden.
Besorgniserregende Zahlen
Bis zum Jahr 2018 hatte die Population stetig zugenommen, seit 2019 hat sich die Anzahl der Kröten auf die Hälfte reduziert. Nicht nur in Gochsheim, sondern bundesweit. Gründe dafür sind vermutlich die trockenen heißen Sommer, speziell bei uns eventuell auch der Ausbau der B286 und die damit verbundene große Unruhe im Wald. Auch später Frost wie in diesem Jahr kann die Kröten gefährden.
Im Jahr 2021 hat die Zahl der Kröten dramatisch weiter abgenommen. Insbesondere gab es in diesem Jahr so wenige Weibchen, dass im Verhältnis zwischen Weibchen und Männchen zusätzliche Stressfaktoren dazu kamen. Für den Wald und sein Ökosystem sind die Kröten ausgesprochen nützliche Tiere, die viele Schadinsekten, Schnecken und Gewürm mit Appetit vertilgen. Wir sind in Kontakt mit Fachleuten, um herauszufinden, wie wir die Population insgesamt retten können.
Helfen Sie mit!
Darum unsere Bitte: Helfen Sie uns und fahren Sie vorsichtig! In für Kröten stressigem Klima zählt jedes Krötenleben. Das Leben der Helfer*innen sowieso. Vielen Dank!
What would Jesus dance?
Unterwegs auf Zoom im Auftrag des Herrn
Ansprache bei der MehrWegGottesdienst-Zoomandacht: (Zuh)aushalten
624_Zuhaushalten_MWG2103.mp3
Ansprache beim MehrWegGottesdienst am 21.3.2021 „(Zuh-)aushalten“
Ehrlich, irgendwann im Februar dachte ich, na ja, bis wir unsere Zoom-Andacht feiern, ist das ganze Thema Lockdown wahrscheinlich rum und wir stehen blöd da mit diesem Thema „Zuhaushalten“.
Wäre mir, ehrlich gesagt, lieber gewesen.
„Hallo, liebe Schwamer!“
Mehr als nur eine Zahl
Eine unermüdliche Lebensretterin geht
Büchersargrecycling
Jetzt unsere heimischen Vögel unterstützen!
Liebe Gochsheimer*innen und Weyerer*innen,
unsere heimischen Vögel brauchen unsere Mithilfe!
Auf ihrer Suche nach einer passenden Bleibe haben viele Vögel zunehmend auch in Gochsheim und Weyer mit Wohnungsnot zu kämpfen, denn natürliche Brutplätze sind nicht immer leicht zu finden.
Während die Mitbürger*innen auf die baldige Umsetzung unseres Neubaugebietes „Südost Teil II“ hoffen, benötigt die Tierwelt nicht nur die Unterstützung der Gemeinde. Hier sind wir alle gefragt.
Nisthilfen sind praktischer Naturschutz, den alle Gartenbesitzer*innen tatkräftig umsetzen können. Wer außerdem einen naturnahen Garten hat, in dem die Vögel das ganze Jahr Nahrung finden, kann voll belegte Nistkästen erwarten.
Mit etwas handwerklichem Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand ist die neue Vogelwohnung im Nu auch leicht selbst zusammengezimmert.
Auch für eine Reinigung der Kästen wird es höchste Zeit, dabei dürfen allerdings keine chemischen Reinigungsmittel verwendet werden. Wer es die kommenden Tage nicht schafft, sollte die Vögel dann lieber nicht mehr stören.
Anleitungen zum Bau von Nistkästen und viele weitere wichtige Infos gibt’s unter www.lbv.de/nistkasten.
Wort in der Mitte Vesperkirche online: Guten Appetit!
Vesperkirche 2021 - MP3 Kuschel.mp3
Als Video und auf Youtube: Siehe unten.
"Wort in der Mitte" bei der Vesperkirche in Impressionen am 6.3.2021
Liebe Vesperkirchengäste, guten Appetit!
Sonst steh ich immer auf der Kanzel und seh Ihnen beim Essen zu, heute ist es mal andersrum. Gemeinsames Essen ist ja grade nicht möglich.
Vesperkirche online: Wort in der Mitte vom 6.3.2021
Steigerwaldbahn: Da geht noch mehr!
Endlich ist der erste Entwurf einer Potentialanalyse der BEG auf dem Tisch. Das Ergebnis sieht auf den ersten Blick nicht gut aus für die Steigerwaldbahn: Lediglich 563 Personenkilometer pro Kilometer hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft errechnet.
Das ist weit entfernt von den bisherigen Studien, die in jedem Fall einen Wert über 1000 errechneten, jener Zahl, die in Bayern für eine Reaktivierung gefordert wird. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg etwa werden Strecken ab 500 gutes Potenzial, ab 750 hohes Potenzial zugeschrieben. Dort wäre die Steigerwaldbahn also selbst mit dieser Analyse ein Kandidat für eine Reaktivierung. Die ökologische Verkehrswende muss man eben auch wollen und umsetzen und nicht nur als hehres Ziel formulieren.
Eine derart große Diskrepanz zwischen den Gutachten muss Gründe haben. Gemeinsam mit VCD, Förderverein und vielen weiteren werden wir die vorgelegten Zahlen genau ansehen, die zugrundegelegten Daten prüfen und nachrechnen. Wir sind uns sicher, dass sich da noch einiges bewegen wird. So erging es schließlich auch der Mainschleifenbahn, die zunächst mit 600 Rkm/km fast den gleichen Wert zugeschrieben bekam – wenn auch unter anderen Bedingungen. Diese ist nach mehreren Nachberechnungen nun bei 1400 gelandet und soll in naher Zukunft reaktiviert werden.
Wir sind optimistisch, dass sich auch bei der Steigerwaldbahn noch viele Punkte finden werden, die von der BEG bisher nicht berücksichtigt wurden. Wir werden weiterhin eintreten für umweltfreundlichen, attraktiven Nahverkehr auch auf dem Land!
„Hinterzimmerpolitik“? Nicht mit uns!
MdL Gerhard Eck, Staatssekretär im bayerischen Staatsministerium des Inneren für Sport und Integration, lädt die Bürgermeister*innen entlang der Steigerwaldbahn-Strecke ein zu einem exklusiven Treffen, in dem er über den Stand der Potentialanalyse der BEG informieren und gleichzeitig eine „Interessensgemeinschaft der Anliegerstädte und –gemeinden zur beschleunigten Durchsetzung der Entwidmung der Strecke“ gründen will.
Wir sind sehr verwundert darüber, dass ein Staatssekretär des Inneren bereits über die Analyse Bescheid weiß, die vom Verkehrsministerium noch nicht freigegeben wurde. Auch die Öffentlichkeit hat ein Recht, das Ergebnis zu erfahren, bevor die Bürgermeister*innen bereits besprechen, wie es mit der Strecke weitergehen soll.
Diese Form der „Hinterzimmerpolitik“ lehnen wir strikt ab. Wir stehen für eine offene Politik auf Augenhöhe, in der alle die gleichen Informationen teilen, selbst, wenn sie sie vielleicht unterschiedlich beurteilen mögen. Dazu sind wir jederzeit bereit.
Mehr dazu:
Jetzt anmelden zur Fachtagung in Neuwied 15.-17.6.
endlich ist die Planung fertig. Ab sofort können Sie sich anmelden zu unserer 14. Netzwerktagung:
Und ob ich schon wanderte im Digi-Tal ...
Relevante Glaubenskommunikation im analogen und digitalen Raum
vom 15. bis 17. Juni 2021 in Neuwied
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