in der nassen Nacht
Nacht.
Regen.
Kälte.
Kirche geschlossen.
Durch die nassen Fenster
glänzt ein Licht.
Vom Kreuz her
strahlt das Leben
farbig, bunt, überfließend, verschwenderisch, warm
in die nasse Nacht.
Nacht.
Regen.
Kälte.
Kirche geschlossen.
Durch die nassen Fenster
glänzt ein Licht.
Vom Kreuz her
strahlt das Leben
farbig, bunt, überfließend, verschwenderisch, warm
in die nasse Nacht.
Seit meiner Kindheit versuche ich, mich umweltbewusst zu verhalten. Und erlebe den Gegenwind, den man dafür bekommt. Die Jugendlichen von #Fridaysforfuture versuchen es nicht nur - sie fordern viel selbstbewusster ein, was unsere Generation nur zaghaft vorgeschlagen hat.
Und Eva reichte den Apfel
und Adam nahm
und aß
und sie erkannten die Wahrheit
und es ward dunkel
und siehe: es war sehr schlecht.
Und Adam und Eva suchten
ihr karges Leben zu verbessern
sie bauten und machten untertan
sie hauten um und verbrannten
sie züchteten und schlachteten
sie bauten Karren und Leitern und Äxte und Pflüge und Türme und Städte und Kutschen und Fabriken und Eisenbahnen und Autos und Kühlschränke und Flugzeuge und Bomben und Computer und Plastikberge und – siehe, es war sehr schlecht.
Der Faktencheck für E-Mobilität:
www.aber-das-e-auto.de
Immer wieder die gleichen Diskussionen: Beim E-Auto kochen die Emotionen hoch. Diese Liste von vermeintlichen oder tatsächlichen Argumenten gegen die Elektromobilität geht darauf ein und untersucht sie auf ihre Stichhaltigkeit.
Diese von mir zusammengestellte Liste wird immer wieder aktualisiert und ergänzt.
Leise rieselt der Schnee. Aufnahme der Band MehrBlick bei den Klängen in der Nacht am 7.12.2018
Und dann
am Ende
der Zeit
wenn mein Sehnen
mein Trachten
mein Herz
verweht
…
im Nichts
ich nicht
mehr weiß
meinen Namen
Reichst du mir
die Hand
Und sprichst
zu mir.
Es begab sich aber zu der Zeit,
dass Gott gefunden wurde
im Abstellraum der Kirche
im hintersten Schrank
in einer Kiste
voller Staub.
Peinlich berührt
der Pfarrer, die Mesnerin, der Architekt.
„Was machen wir denn nun mit Ihnen, Gott?“
Er passe so gar nicht mehr hinein
in die moderne Gestaltung
Er wirke ja doch schon recht antiquiert
und überhaupt, kann man das heute noch sagen:
Gott hält die ganze Welt in der Hand?
Ich werde sterben. Du auch.
Eines Tages, doch nicht heute, und doch todsicher, und die Frage bleibt:
Was bleibt von mir? Was werdet ihr, was werden alle dann wohl berichten über mich?
Werden sie richten über mich oder Gedichte dichten, werden sich die Lücken lichten, werden ganze Schichten sie dazu erdichten, werden sie von meinen Absichten und Ansichten noch berichten, werden sie verzichten, irgendwas dazuzudichten, werden sich Erinnerungen verdichten oder einfach nicht(-), was wird sein – sagen wir: Zwei Jahre danach? Was bleibt? Was bleibt am Grab? Was hattet ihr davon, dass es mich gab?
Vor kurzem habe ich‘s mal wieder gewagt. 8 Stunden Fahrt sollten es sein, fast die ganze Strecke mit der berüchtigten Deutschen Autobahn. Mit nur einer halben Stunde Verspätung fuhren wir zu Hause los. Klar, das ist ja normal. Auf die Minute pünktliche Abfahrt? Kannste vergessen bei denen.
Zunächst schien alles ziemlich gut zu gehen. Nur kleinere Verzögerungen im Betriebsablauf wegen diverser Baustellen, insgesamt vielleicht 20 Minuten Plus. Die Verpflegung zwischendurch bestätigte dann alle unsere Vorurteile aufs beste: Dreckige Sitze und Tische, das Essen kalt, die Getränke warm, die Bestellung nicht korrekt aufgenommen. Wie man es halt gewohnt ist, nicht wahr? Deutsche Autobahn eben.
Seit Monaten, ach was, seit Jahren kühlt sich das Verhältnis zwischen den großen christlichen Kirchen und der immer noch das C im Namen tragenden CSU ab. Daran ist zu einem großen Teil die Flüchtlingspolitik dieser Partei Schuld, insbesondere die Rhetorik, die manchmal kaum noch von der der AfD zu unterscheiden ist. Wer von Menschen in Not nur noch in Zahlen denkt, ohne auch nur anzuerkennen, dass da persönliche Schicksale dahinterstehen (69 Abschiebungen an Seehofers 69. Geburtstag), wer verächtlich von „Asyltouristen“ und „Asylgehalt“ redet und und und – der bekommt meines Erachtens vollkommen zu Recht Widerspruch aus den Reihen der Kirchen. Und das schon ganz unabhängig davon, wie wir vielleicht zu den Themen Asyl, Abschiebung usw. stehen. Denn das gehört zum christlichen Menschenbild unverrückbar dazu: Jeder Mensch ist von Gott geliebt. Auch der Fremde. Auch der, der wieder abgeschoben werden soll. Schon die Propheten im Alten Testament forderten immer wieder, dass der „Fremdling“ im Land gut zu behandeln sei. Kein ganz neues Problem also.