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Er ist wahrhaftig auferstanden!
Dieser Mann in der Klinik, etwa mein Alter. „Herr Pfarrer, warum tut Gott denn nichts? Muss ich jetzt wirklich sterben?“ Die junge Mutter, vom Auto überfahren. So viele Tode, die ich als Pfarrer schon begleitet habe. Manchmal bleibt mir das österliche „Halleluja!“ im Hals stecken.
Und die vielen, denen die Hoffnung vergangen ist. Die, die am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig haben. Die, die allein zu Hause wohnen und einsam sind. Die, die sich einsetzen für die Zukunft unseres Planeten und immer verzweifelter werden, weil sich viel zu wenig tut.
Den Jüngern damals, vor etwa zweitausend Jahren, ging’s ganz ähnlich. Jahrelang waren sie mit diesem Jesus herumgelaufen, hatten darauf gehofft, dass er die ganze Welt verändern wird – und dann starb er, einfach so, hingerichtet als ein Verbrecher. Alles aus, keine Hoffnung mehr.
Die Nachricht, dass er auferstanden ist, konnten sie erst gar nicht glauben. Ist ja auch irre, der Gedanke. Klingt irgendwie nach schiefgelaufener Trauerbewältigung. Aber immer mehr bestätigten es: „Wir haben ihn auch gesehen!“ Und nach und nach wurde aus der leisen Hoffnung Gewissheit:
41. Oberndorfer Karfreitag
Zum 41. Mal lädt die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kreuzkirche Oberndorf ein zum Oberndorfer Karfreitag.
Am Abend des Karfreitags kommen wir zusammen zu einem nachdenklichen Gottesdienst voller Musik, gestaltet von der Gochsheimer Band MehrBlick.
Texte und Lieder erzählen vom Leiden, vom Sterben, von Schuld und Trauer und von unseren Sorgen.
Was bleibt? So fragen wir uns in Zeiten des Umbruchs voller Kriege, Konflikte und Umwälzungen. Was bleibt von uns? Was bleibt von mir?
Was bleibt von unserem Glauben, unserer Zuversicht und Gewissheit?
So vieles Schreckliches geschieht Tag für Tag – und dennoch schenkt Gott uns neue Hoffnung. Diese Hoffnung feiern wir im gemeinsamen Abendmahl an diesem Abend.
Lassen Sie sich berühren von der Musik, den Texten und der Zusage, dass Ihre Sorgen, Nöte und Ängste bei Jesus am Kreuz gut aufgehoben sind.
Die Bibel raus aus den Schulen!
„Es ist vollbracht“: Riesiger Erfolg für das Passionsmusical in der Erlöserkirche Bad Kissingen
ChatGPT hat die Weltreligionen verstanden
Der schlauste Mann der Welt
Ich bin ein großer Fan von Andreas Eschbach und habe in der letzten Zeit sehr viele Bücher von ihm gelesen (unter anderem "Eines Menschen Flügel", das mich wirklich sehr fasziniert hat).
Ansprache beim MehrWegGottesdienst: Wer hat Angst vorm lieben Gott?
„Wer hat Angst vorm lieben Gott?“
Mein ganzes Pfarrerleben langt versuche ich, gegen diese Angst anzugehen.
So viele Menschen erlebe ich, die sie immer noch in sich tragen, die Angst.
Seit Jahrhunderten haben wir den Leuten gesagt: Gott sieht alles! Und er schreibt alle Sünden auf in sein großes Buch.
Wenn du als Kind nicht aufgegessen hast oder die Zunge rausgestreckt hast oder dein Zimmer nicht aufgeräumt hast – Gott sieht alles!
Ist ja so ein praktisches Erziehungsmittel.
Gott als verlängerter Arm der Eltern oder auch der Obrigkeit.
Wenn du nicht brav bist, dann ...
Offener Grünen-Treff am 5.4. mit dem TSV
Vesperkirche Schweinfurt wieder vom 23. April bis 7. Mai 2023
Einfach heiraten
Klimakatholiken
Texte der Klänge in der Nacht am 10.03.2023
Station 1: Mose
Mose an der Kanzel
Ich bin Mose. Vor 329 Jahren stellte man mich unter diese Kanzel. Als ein Zeichen für die Menschen: Die Predigten hier, sie stehen auf dem Grund der Zehn Gebote. Die Predigten, die hier gehalten werden, sie fußen auf dem Alten Testament. Ihr habt gemeinsame Wurzeln mit dem Judentum.
Herr und Frau Gott?
Helm auf zum Gebet!
Christus ist da. Er wartet zwei Minuten.
MehrWegGottesdienst: Das Leben warm färben
Warm ums Herz
Wärme für den Leib
Liebe Hörerinnen und Hörer!
„Die Kirche soll sich mal aus der Politik raushalten und sich mehr ums Seelenheil ihrer Schäfchen kümmern!“ Solche Sätze höre ich öfters mal. Meistens dann, wenn das, was „die Kirche“ sagt, denen nicht passt, die darüber meckern.
Ich bin der Meinung: Das ist grundlegend falsch. Leib und Seele gehören zusammen. Darum versuchen wir auch, uns um Menschen in Not zu kümmern. Diakonie und Caritas tun viel für Menschen, die krank oder einsam oder obdachlos sind und und und. Und dazu gehört dann auch, politisch laut zu werden für ihre Interessen. „Was ihr einem von diesen geringsten getan habt, das habt ihr für mich getan“, sagt Jesus.
Wärme für die Seele
Liebe Hörerinnen und Hörer!
Wärme für Leib und Seele. So lautet der Untertitel der Wärme-Insel am Markt 51 in Schweinfurt. Bis Sonntag noch jeden Tag von 13 bis 16 Uhr sind da alle willkommen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Vesperkirche, die diesmal Ende April startet. Aber vor allem: Ein Ort der Begegnung und der Wärme, nicht nur körperlich, sondern für die Seele.
Wie geht es Ihnen heute, an diesem Morgen? Horchen Sie mal in sich hinein. Geht’s Ihnen gut? Oder könnten Sie auch ein bisschen Wärme für die Seele gebrachen? Woher kommt die Wärme für Sie? Eine Tasse Kaffee oder Tee ohne Hektik, ein gutes Gespräch, eine Umarmung, ein Lächeln.

