Diakon Maik Richter verlässt nach fünf Jahren Bad Kissingen
Bad Kissingen. Nach fünf Jahren Dienst in der Altenheim- und Tourismusseelsorge in der evangelischen Kirchengemeinde Bad Kissingen übernimmt Diakon Maik Richter die Leitung des Brüderhauses der Diakone in Rummelsberg und wird stellvertretender Senior der Gemeinschaft.
Die Schweinfurter Dekanatssynode beschäftigte sich mit neuen Perspektiven für die Zukunft
Schweinfurt. Im neu renovierten Martin-Luther-Saal trafen sich die Delegierten aus allen 27 Kirchengemeinden des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Schweinfurt zur Frühjahrssitzung der Dekanatssynode. Angesichts großer Veränderungen in Kirche und Gesellschaft stand dabei auch ein inhaltlicher Impuls auf dem Programm.
Pfarrerin Sandra Strunz als Krankenhaus- und Rehaseelsorgerin in Bad Kissingen eingeführt
Bad Kissingen. In einem festlichen Gottesdienst ist Pfarrerin Sandra Strunz als neue Krankenhaus- und Rehaseelsorgerin in Bad Kissingen eingeführt und gesegnet worden. Mit ihr ist das Seelsorgeteam für die Kliniken und Rehaeinrichtungen der Kurstadt wieder komplett. Stellvertretender Dekan Heiko Kuschel hieß die gebürtige Schweinfurterin in ihrem Heimatdekanat willkommen. Nach einer Zeit als Betriebswirtin in München, dem Theologiestudium und einem herausfordernden Probedienst in Großheirath bei Coburg sei sie nun aber auch inhaltlich daheim angekommen, denn die Seelsorge, besonders im Krankenhaus, habe sie schon immer besonders interessiert.
Mit einem festlichen Abendmahlsgottesdienst endete die 12. Schweinfurter Vesperkirche
Nach gut zwei Wochen endete die Vesperkirche 2026 mit einem Abendmahlsgottesdienst in der St. Johanniskirche Schweinfurt. Schon vor dem Gottesdienst hatten viele ihre Essens-Tickets für Sauerbraten oder Blumenkohl-Auflauf gekauft. Ein Teil der Gäste nahm von den gedeckten Tischen aus am Gottesdienst teil.
Pfarrerin Gisela Bruckmann predigte über das Gleichnis der Saatkörner, die teils in die Dornen oder auf unfruchtbaren Boden fallen und nur zum Teil aufgehen (Lukas 8, 4-8). Geduld sei da gefragt. „Es braucht Zeit, bis das Korn wächst“ – oder bis das Reich Gottes zum Vorschein kommt.
Der Bauer im Gleichnis tue alles, damit das Korn wachsen kann, auch wenn er wisse, dass die Bedingungen oft nicht optimal sind – „er riskiert es trotzdem“.
„Auch in unserer Vesperkirche ist manchmal ein kleiner Gottesreich-Lichtblitz da“, so Pfarrerin Bruckmann weiter. Und auch, wenn die Vesperkirche nun für dieses Jahr zu Ende ist: diese Hoffnung, dass die Saat Gottes aufgeht, die begleitet uns auch durch den Rest des Jahres.
Sichtbar geworden ist das auch in der Vesperkirche: In den vielen Gesprächen und Begegnungen, aber insbesondere in den verschiedenen diakonischen Angeboten, die sich im Lauf der zwei Wochen vorgestellt haben. „Hier wird deutlich, dass Gottes Liebe wächst“.
Landesbischof Kopp eröffnet die Vesperkirche in Schweinfurt
Schweinfurt. Zum zwölften Mal heißt es in der ehrwürdigen Schweinfurter St. Johanniskirche „Miteinander für Leib und Seele“. Bis zum 8. Februar können Sie wieder in der Mittagszeit gemeinsam essen, ins Gespräch kommen, an den Aktions- und Infoständen neue Erkenntnisse gewinnen. Damit sich wirklich alle die Teilnahme leisten können, kostet das Essen lediglich 2 € (Kinder 1 €).
Zum festlichen Eröffnungsgottesdienst begrüßte Pfarrerin Barbara Renger die Gäste. Sie bezog sich auf den perfekt passenden Wochenspruch aus Lukas 13: „Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.“
Landesbischof Dr. Christian Kopp predigte über Apostelgeschichte 10, 21-35. Dort begegnet der Apostel Petrus dem römischen Hauptmann Kornelius und meint zuletzt: „Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht.“
Diese Aussage nahm Kopp auf: „Vor Gott gilt: Zwischen Menschen gibt es keinerlei Unterschiede!“ Die Unterschiede machten dagegen wir Menschen.
Am So, 25.1.26, 10:30 gestaltet der bayerische Landesbischof Dr. Christian Kopp den Eröffnungsgottesdienst der zwölften Vesperkirche in St. Johannis Schweinfurt
Zur Eröffnung der zwölften Vesperkirche in St. Johannis Schweinfurt am Sonntag, 25.1.26 um 10:30 wird Landesbischof Dr. Christian Kopp die Predigt halten. Die Liturgie liegt in den Händen von Pfarrerin Barbara Renger.
Im Jahr 2015 hatte Schweinfurt die erste Vesperkirche in Bayern durchgeführt – ein Konzept aus Baden-Württemberg, das auch in Bayern mittlerweile weite Kreise gezogen hat.
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Pfarrer Martin Bauer in Euerbach in den Ruhestand verabschiedet
In Euerbach wurde Pfarrer Martin Bauer nach gut acht Jahren Dienst in einem festlichen Gottesdienst mit Chor und Posaunenchor in den Ruhestand verabschiedet. Mit einem Augenzwinkern sprach er zu Beginn von einer persönlichen Premiere: „Das ist mein allererster Gottesdienst am Sonntag nach Weihnachten, da habe ich sonst immer Urlaub“.
In seiner Predigt über 1. Johannes 1,1–4 nahm Bauer die Frage auf: „Wann ist Weihnachten vorbei?“ Weihnachten sei das anschaulichste Fest des Christentums, weil Gott den Menschen nahekommen wolle. Dieses Geschehen versetze bis heute auch Erwachsene ins Staunen. Entscheidend sei jedoch nicht allein das eigene Erleben, sondern das, was weitergegeben werde – durch Eltern, Großeltern, Freundinnen und Freunde, Lehrkräfte und Wegbegleiter. Diese Botschaft sei eine frohe Botschaft für alle und richte zugleich den Blick auf Menschen, die kaum Freude empfinden können: auf Flüchtlinge, Verfolgte und Menschen in Not. Als Fest ende Weihnachten spätestens mit Lichtmess, so Bauer, „als Glaubensereignis aber geht es weiter, wo diese Botschaft weitergegeben wird“.
Klar ist: Die elektrische Heizung ist völlig veraltet und darf aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden. Für eine Erneuerung ist derzeit kein Geld vorhanden. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Kirchengebäude überhaupt nicht mehr nutzbar ist: Auch anderswo gibt es Kirchen, in denen nur in den Sommermonaten Gottesdienste gefeiert werden, teils wegen defekter Heizungen, teils einfach, um Heizkosten zu sparen. Auch in der Dreieinigkeitskirche wird im Frühjahr sicher wieder Leben einziehen.
Ein Überblick über die Gottesdienste zu Weihnachten und Neujahr im Evang.-Luth. Dekanat Schweinfurt
Für viele gehört der Gottesdienst-Besuch am Heiligen Abend und an den Feiertagen unbedingt zum Fest dazu. Damit Sie auch wirklich "Ihren" Gottesdienst finden, haben wir Ihnen alle Gottesdienste der Gemeinden im Dekanat Schweinfurt in einer durchsuchbaren Liste zusammengestellt.
Unter diesem Youtube-Link können Sie die Weihnachtsgeschichte, einen weihnachtlichen Segen und das Lied "Stille Nacht, Heilige Nacht" hören. https://www.youtube.com/watch?v=c4HKu4jc0w0
Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesundes Weihnachtsfest!
Dank an die Feuerwehren – kein Mensch kam zu Schaden – Heiligabend-Gottesdienst findet statt
Oerlenbach. Die evangelische Friedenskirche in Oerlenbach ist durch einen Schwelbrand stark beschädigt worden. Wie es mit dem Gebäude weitergeht, wird der Kirchenvorstand Bad Kissingen ab Januar gemeinsam mit den zuständigen Stellen der Landeskirche beraten. Für die Gemeinde ist jedoch bereits jetzt klar: Der geplante Gottesdienst am Heiligen Abend um 17.15 Uhr wird stattfinden, voraussichtlich in der Aula der Oerlenbacher Schule.
SW7 lud gemeinsam mit der Evangelischen Jugend zum zweiten Mal zum Weihnachtsliedersingen in der Technischen Hochschule ein
Schon beim Betreten des Schweinfurter Hauptgebäudes der Technischen Hochschule hört man von irgendwoher leise Klänge. Jingle bells, Stille Nacht und weitere tönen durch die weiten Räume, in denen Studierende an den Tischen sitzen und lernen, arbeiten oder sich unterhalten.
Anmeldung zur Mitarbeit und Kuchenspende ist ab sofort möglich
Es ist wieder soweit: Vom 25. Januar bis 08. Februar 2026 öffnet die Vesperkirche in der St. Johanniskirche in Schweinfurt ihre Türen. Unter gemeinschaftlicher Organisation und Verantwortung laden das Diakonische Werk Schweinfurt und die Kirchengemeinde St. Johannis auch im kommenden Jahr wieder herzlich zu zwei Wochen voller Begegnung und Miteinander ein. Täglich von 11:30 bis 14:00 Uhr erwarten Sie in der stimmungsvollen Atmosphäre der St. Johanniskirche liebevoll gedeckte Tische, an denen Sie von freundlichen Ehrenamtlichen bedient werden und ins Gespräch mit anderen kommen können.
Pfarrer Stefan Bonawitz wurde in den Ruhestand verabschiedet
Zwölf Jahre lang wohnte Pfarrer Stefan Bonawitz im Pfarrhaus in Maßbach und war von hier aus zunächst für die Pfarrei Lauertal, später für die vereinigte Pfarrei Zell-Lauertal zuständig. Nun wurde er in einem festlichen Gottesdienst mit Orgel, Posaunenchor und Chor in den Ruhestand verabschiedet. Die St.-Bartholomäus-Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt – die große Wertschätzung war deutlich spürbar.
In Sennfeld feiern wir das Tauffest am Samstag, 4.7., ab 15 Uhr. Und für alle, für die Sennfeld zu weit weg ist oder für die der Termin nicht passt, gibt es voraussichtlich auch in Bad Kissingen und in Obereisenheim wieder Tauffeste. Infos folgen, sobald wir sie haben!
Mehrere Pfarrerinnen und Pfarrer werden in Sennfeld anwesend sein. Auf einer großen Wiese am Sennfelder See neben dem Schwimmbad feiern wir mit vielen anderen einen fröhlichen Gottesdienst.
Die Dekanatssynode Schweinfurt blickt zuversichtlich in die Zukunft kirchlicher Arbeit
Kirche verändert sich – und sie gestaltet diesen Wandel aktiv. Das zeigte die Herbstsynode des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Schweinfurt in der Christuskirche. Dekan Oliver Bruckmann machte deutlich: Auch bei knapper werdenden Ressourcen bleibt kirchliches Leben lebendig – durch Zusammenarbeit in Nachbarschaftsräumen und neue Strukturen. Berichte aus Unterricht, Jugendarbeit, Seelsorge und Partnerschaftsarbeit belegen: Kirche im Dekanat Schweinfurt ist engagiert, vielfältig und offen für die Zukunft.
Die Umweltbeauftragten der Gemeinden und weitere Interessierte trafen sich zur Vernetzung, Vortrag und veganer Verkostung
Fast ein Jahr nach den letzten Kirchenvorstandswahlen sind nun in vielen Kirchenvorständen neue Umweltbeauftragte berufen. Daher lud das „Grüner-Gockel“-Team des Dekanatsbezirks Schweinfurt gemeinsam mit dem Team aus Niederwerrn zu einem ersten Vernetzungstreffen ein. Etwa 25 Menschen aus nahezu allen Gemeinden des Dekanats kamen zusammen.
Landessynodale Renate Käser, selbst Umwelt-Auditorin, begrüßte die Anwesenden. Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde stellte Emmi Sengfelder, Umweltbeauftragte des Dekanats, die Umweltarbeit im Dekanat und das Repair Café vor, Günther Ullrich vom Evangelischen Bildungswerk wies auf den Umwelt-Flyer des EBW hin, der viele auch nicht-kirchliche Angebote auflistet.
Umweltmanagement-Beauftragter Heiko Kuschel ergänzte einige Punkte, die aus dem „Grünen Gockel“ des Dekanats bereits hervorgegangen sind. So reist etwa der Hauptberuflichenkonvent des Dekanats seit Jahren ausschließlich mit dem Zug – egal, ob das Ziel Hannover, Rotterdam, Prag oder nächstes Jahr Rom heißt. Das Dekanat beteiligt sich am „Stadtradeln“ und zur Kidical Mass-Demonstration für sichere Fahrradwege gibt es eine ökumenische Andacht mit Fahrradsegnung.