Ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden.
Jesaja 55, 12
"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit": So hat Hanns Dieter Hüsch in einem wunderbaren Psalm geschrieben.
Vergnügt, erlöst befreit: So möchte auch ich von Gott erzählen. In meinen Blogs, in meinen Liedern, in meinen Büchern, in meinen Predigten.
Vergnügt, erlöst befreit: So setze ich mich auch politisch für das Wohl der Menschen und für den Erhalt von Gottes wunderbarer Schöpfung ein. Denn Leben ist immer auch politisch.
Vergnügt, erlöst, befreit! Lassen Sie sich anstecken von der frohen Botschaft. Ich hoffe, dass sie etwas davon hier finden.
Ihr
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Es ist irgendwie doof, eine Rezension für ein nur auf Niederländisch erhältliches Buch auf Deutsch zu schreiben – die niederländische Übersetzung folgt deshalb weiter unten.
Aber von diesem Buch will ich auch auf Deutsch erzählen. Vor allem, weil ich nun immer noch nicht weiß, ob mir das Buch gefallen hat oder nicht.
Die Geschichte spielt in einer Zukunft, in der die Japaner die nähere Umgebung der Erde kolonialisiert haben. Die Niederländer, deren Heimat überschwemmt ist, sind zum größten Teil einfache Arbeiter. So auch Kevin, der Vorarbeiter eines „Bergbau“-Teams, wenn man es so nennen mag: Sie nehmen eine zweijährige Reise in Tiefschlaf auf sich zu einem außerordentlich rätselhaften Ort: Einem viele Kilometer langen außerirdischen Wesen, das entfernt einem Wal ähnelt und tot im Weltall treibt. Das Team baut im Wechsel mit weiteren hier Körperflüssigkeiten und weitere Stoffe ab, die der japanische Konzern zu Beauty-Produkten verarbeitet und damit großen Reichtum anhäuft.
Es ist manchmal zum Verzweifeln:
Da predigen wir tagein, tagaus von Liebe, Verständigung und Menschenfreundlichkeit. Und die Leute schlagen sich auf Social Media die Köpfe ein. Oder sie reden verächtlich über andere, nur weil sie anders sind oder ihren Glauben anders leben.
Ganz ehrlich:
Habt ihr was an den Ohren?
Was an „Liebe deinen Nächsten“ habt ihr nicht verstanden?
Natürlich: Die, denen wir das sagen müssten, sitzen vermutlich eher nicht im MehrWegGottesdienst.
Aber auch wir können darüber nachdenken: Was ist mir wichtig an meinem Glauben? Wie zeigt er sich? Was hat die Welt davon? Und wo verschließe ich dann doch selbst gerne mal meine Ohren?
Herzliche Einladung!
Ein Text von 1994 zum "Magnificat" der Maria (Lukas 1, 46-54)
Gott. Mein Gott!
Wie gern würde ich das:
Dich erheben.
Auf, meine Seele, erhebe Gott!
Mein Geist freue sich!
Nun freu dich schon!
Nicht mehr viel da, was ich erheben könnte.
Irgendwo im Alltagsgerümpel,
irgendwo in meinem Kopf:
Eine kleine, verstaubte Schachtel,
innendrin:
Mein letztes Stückchen Gott.



