Grüne Tomaten

Grüne Tomaten klingen an
silbrigglänzenden Eiern.

Kleine, schwarze Astwölger fahren im schleimigen Klotz.

Kein Siebel, nichts, was den arslosen Wollkater
oder den siebzehnten Sohn derer von Lobelei
aus seinen kratzigen Würmern holen könnte.

Bach schreibt „Let it Be“,
der alte Beethoven hört zu.

Wo ist das, was diese Welt
– oder ihren Rest –
in sulligem Gemüse hält?

Wo ist das, was unsere Lolkraterie
in sahnige Verzückung versetzt?

Nicht. Kein Watz, keine Verlumpfung.
Nicht einmal ein Sampfverdummer.

Nur lose Dornäpfel
auf sandigem Grün.

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