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Katastrophenjournalismus

Citykirche Schweinfurt Blog -

Katastrophenjournalismus.mp3

Es ist furchtbar und erschütternd, was da gestern geschehen ist. Ein Flugzeug mit 150 Menschen an Bord ist abgestürzt. Und für alle, die selbst Kinder haben, ist die Nachricht von der Schülergruppe, die dabei den Tod fand, noch einmal beklemmender.

Natürlich begann schon Minuten, ach was, Sekunden nach der ersten Nachricht über einen Absturz die übliche Katastrophenberichterstattung. Sondersendungen im Fernsehen, die Zeitungen richten Liveticker ein, Reporter drängeln sich im Düsseldorfer Flughafen, am so schwer getroffenen Joseph-König-Gymnasium in Haltern, in Barcelona, vermutlich auch in der Nähe der Unfallstelle, so schwer zugänglich sie auch sein mag.

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Texte von "Klänge in der Nacht" am 20.3.2015

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Mose an der Kanzel

Ich bin Mose. Vor über 300 Jahren stellte man mich unter diese Kanzel. Als ein Zeichen für die Menschen: Die Predigten hier, sie stehen auf dem Grund der Zehn Gebote. Die Predigten, die hier gehalten werden, sie fußen auf dem Alten Testament. Ihr habt gemeinsame Wurzeln mit dem Judentum. Manchmal, in eurer Geschichte, da wäre es gut gewesen, ihr hättet auf dieses Zeichen geachtet.

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Ansprache: Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Citykirche Schweinfurt Blog -

Predigt_LWS_Abschluss_2015.mp3

Predigt zum Schulschlussgottesdienst der Landwirtschaftsschule
Schweinfurt, 20.3.2015

Text: Ps 31,9 Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Paul Biagioli  / pixelio.de

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Gäste!

Endlich haben Sie es hinter sich, dieses Schuljahr. Alle haben die Prüfungen bestanden. OK, vielleicht waren manche Ergebnisse nicht so, wie Sie es sich erhofft hatten, aber immerhin: Bestanden haben Sie. Die ganzen Mühen dieser Schulzeit haben sich gelohnt. Viel haben Sie gelernt, viel mussten Sie arbeiten dafür.

Und jetzt? Wie geht es weiter? Wie werden Ihre weiteren Schritte aussehen? Was werden Sie anfangen mit Ihrem neu erworbenen Wissen, Ihren Fertigkeiten, Ihrem Können?

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Tauferinnerung am Lätarestrauß

Citykirche Schweinfurt Blog -

Tauferinnerung-Laetare.mp3 Tauferinnerung am Sonntag Laetare, 15.3.2015, St. Salvator Schweinfurt

Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:

Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

So haben wir gerade gesungen.

Heute, an Klein-Ostern, erinnern wir uns: Gottes Zusage gilt uns allen. Heute, an Klein-Ostern, hören wir sie neu, diese Zusage: Du bist mein Kind! Du gehörst zu mir! Ich werde dich niemals aus meinen Händen fallen lassen, ganz egal, was passiert. Du bist getauft. Du gehörst dazu.

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Predigt: Getauft zur Nachfolge

Citykirche Schweinfurt Blog -

Predigt_Nachfolge_Taufe.mp3

Liebe Gemeinde!

„Klein-Ostern“ wird dieser Sonntag Lätare auf halbem Weg durch die Passionszeit manchmal genannt. Nicht nur, weil eben jetzt die Hälfte der Zeit hinter uns liegt. Sondern auch wegen des Themas heute. Denn ganz zart deutet sich in unserem heutigen Predigttext schon an: Mit dem Tod ist nicht alles vorbei. Mit dem Tod beginnt etwas Neues. Das Weizenkorn in der Erde stirbt nicht einfach, es lässt etwas Neues wachsen und bringt viel Frucht. Wüssten wir nicht schon, was aus so einem Weizenkorn einmal werden kann – wir würden es bestimmt niemals glauben. Ein solches Korn soll zu so einem großen, starken Halm werden? Niemals!

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Gott bewahre

Buchbesprechungen -

Autor/in: 

Was soll ich von diesem Buch nur halten? Was soll ich darüber schreiben? Es ist schwierig. Auf der einen Seite ist es ein gutes, ja sogar sehr gutes, engagiertes gesellschaftskritisches Buch. Darüber, wie wir Menschen uns in Habgier und gegenseitiger Verachtung begegnen. Darüber, wie das Geld über der Mitmenschlichkeit steht, besonders herausgearbeitet am Beispiel der Casting-Show „American Irgendwas“, hab schon wieder vergessen, wie sie hieß, sind doch irgendwie eh alle gleich.

Gott bewahre

Buchbesprechungen -

Autor/in: 

Was soll ich von diesem Buch nur halten? Was soll ich darüber schreiben? Es ist schwierig. Auf der einen Seite ist es ein gutes, ja sogar sehr gutes, engagiertes gesellschaftskritisches Buch. Darüber, wie wir Menschen uns in Habgier und gegenseitiger Verachtung begegnen. Darüber, wie das Geld über der Mitmenschlichkeit steht, besonders herausgearbeitet am Beispiel der Casting-Show „American Irgendwas“, hab schon wieder vergessen, wie sie hieß, sind doch irgendwie eh alle gleich.

Die Analphabetin, die rechnen konnte

Buchbesprechungen -

Autor/in: 

Was war „der Hundertjährige, der aus dem Fenster sprang und verschwand“ ein Fest für mich! Ich habe das Buch geliebt. Und natürlich auch schon vor längerer Zeit das – damals – neue Buch „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ gekauft. Aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen, es zu lesen. Oder vielmehr: Ich hörte immer wieder, es sei halt nicht ganz so gut wie der Hundertjährige, was meine Lesemotivation deutlich abschwächte.

Die Analphabetin, die rechnen konnte

Buchbesprechungen -

Autor/in: 

Was war „der Hundertjährige, der aus dem Fenster sprang und verschwand“ ein Fest für mich! Ich habe das Buch geliebt. Und natürlich auch schon vor längerer Zeit das – damals – neue Buch „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ gekauft. Aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen, es zu lesen. Oder vielmehr: Ich hörte immer wieder, es sei halt nicht ganz so gut wie der Hundertjährige, was meine Lesemotivation deutlich abschwächte.

Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott

Buchbesprechungen -

Autor/in: 

Es ist irgendwie ein Phänomen: Seit Jahren wird mir dieses Buch immer wieder von Christen empfohlen. „Lies die Hütte!“ - ich weiß nicht, wie oft ich das mittlerweile gehört habe. Besondere Lust hatte ich allerdings nicht darauf. Das liegt möglicherweise daran, dass ich theologische Bücher im Grunde immer als „Arbeit“ und nicht als Entspannung ansehe.

Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott

Buchbesprechungen -

Autor/in: 

Es ist irgendwie ein Phänomen: Seit Jahren wird mir dieses Buch immer wieder von Christen empfohlen. „Lies die Hütte!“ - ich weiß nicht, wie oft ich das mittlerweile gehört habe. Besondere Lust hatte ich allerdings nicht darauf. Das liegt möglicherweise daran, dass ich theologische Bücher im Grunde immer als „Arbeit“ und nicht als Entspannung ansehe.

Ansprache beim MehrWegGottesdienst: Was Positives wär mal schön!

Citykirche Schweinfurt Blog -

Predigt_MWG1503_Was_Positives.mp3

Aufnahmenqualität diesmal leider nicht so gut und mit Störgeräuschen

„Was Positives wär mal schön!“ Eigentlich war das nur ein Seufzer von Margit, als wir nach einem neuen Thema für den heutigen Mehrweggottesdienst gesucht haben. Aber es hat uns sofort angesprochen. Ist doch so: Wir sind es ja gewohnt, viele schlechte Nachrichten zu hören. Die Klage, dass unsere Zeitungen und Nachrichten fast nur aus den schlechten Dingen bestehen, ist schon immer zu hören. Aber ich habe das Gefühl, es ist noch schlimmer geworden. Die grausigen Nachrichten aus Syrien vom IS. Die Auseinandersetzung zwischen Russland und Ukraine. Die Nachrichten von Boko Haram in Afrika. Und immer noch mehr und mehr Schlechtes.

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Predigt: Jesu Vollmacht

Citykirche Schweinfurt Blog -

Predigt_Jesu_Vollmacht.mp3

Liebe Gemeinde!

Was soll ich Ihnen zu diesem Gleichnis eigentlich noch groß erzählen? Ist doch eigentlich völlig klar, das alles. Die bösen Weingärtner, das sind die Schriftgelehrten und Pharisäer. Der Herr des Weinbergs ist Gott. Und der hat im Lauf der Zeit viele, viele Propheten geschickt, die alle ausgelacht oder sogar getötet wurden. Und nun, zuletzt, schickt er seinen eigenen Sohn. Und den werden sie auch töten.

Böse, böse Pharisäer. Ende der Geschichte.

Amen.

Wir singen jetzt das Lied ... nein, natürlich nicht. Um dieses Gleichnis wirklich zu verstehen, müssen wir aber ein bisschen tiefer graben. 

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Zu Besuch bei Frau Gott

Stilvoll glauben -

Vor wenigen Tagen fand ich in meiner Facebook-Timeline eine Nachricht, die in der nächsten Zeit die gesamte Religionsgeschichte auf den Kopf stellen wird. Die komplette Bibel ist falsch, auch die Thora, der Koran: Alles falsch! Denn: Gott ist eine Frau. Behauptet zumindest ein 71jähriger Priester aus Massachusetts, der immerhin 48 Minuten klinisch tot war und wie durch ein Wunder doch wiederbelebt werden konnte. Er erzählt von einer sehr intensiven Nahtoderfahrung: Er habe sich in einem überwältigenden Licht wiedergefunden, umgeben von bedingungsloser Liebe. Und er habe Gott getroffen. Und…

Ausdrucksformen des Glaubens

Stilvoll glauben -

Unser letzter Beitrag zu christlich-missionarischen Autoaufklebern und deren Bewertung durch eine britische Kfz-Versicherung hat unseren Leser Lorenz zu einem sehr ernsten Kommentar veranlasst, den ich heute gerne auf diesem Weg und auch sehr ernst beantworten möchte. Doch zunächst einmal der Kommentar von Lorenz: Manchmal überraschst du mich, "christ must be saviour", dazu kann auch ich "Amen“ sagen ;).Ich würde mir mehr Jesus in deinen Blogbeiträgen wünschen! :)Weißt du, keine Ahnung, manchmal denke ich, ich weiß gar nicht mehr um was es bei den ganzen Blogbeiträgen eigentlich geht.…

Wort in der Mitte zur Vesperkirche: Licht der Welt

Citykirche Schweinfurt Blog -

Vesperkirche-Wort-Licht-der-Welt.mp3

Liebe Gäste hier in unserer Vesperkirche!

Wie sich das für eine Kirche gehört: Überall stehen Kerzen. Auf dem Altar. Auf den Tischen, an denen Sie essen. Zu einem festlich gedeckten Tisch gehören Kerzen genauso dazu wie zu einem Gottesdienst. Und hier haben wir sozusagen beides auf einmal.

So eine kleine Kerze kann ja wirklich viel. Jetzt haben wir Mittag. Aber stellen Sie sich mal vor, es wäre dunkel draußen. Und nur die eine Kerze, die Sie gerade vor sich haben, würde brennen. Sicher könnten Sie nicht mehr alles hier in der Kirche erkennen. Aber für die Umrisse würde es reichen. Und ganz sicher würde es reichen, um das Gesicht Ihres Nachbarn, Ihrer Nachbarin zu erkennen.

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Jesus hat keine Versicherung

Stilvoll glauben -

Unser Blog ist nunmehr im sechsten Jahrgang angelangt, doch immer noch beschäftigt mich die Frage: Verstehen die Leute eigentlich die feine Ironie in unserem Titelbild, das die manchmal ein wenig platten Missionierungsversuche der autofahrenden Christenheit aufspießt? Ist eigentlich auch egal, denn jetzt ist ja Schluss damit. Ist verboten. Jedenfalls in England, wo unser Blog aber ja möglicherweise sowieso schon als jugendgefährend und zersetzend geblockt (nun habe ich doch tatsächlich zuerst gebloggt geschrieben) sein könnte, ein Schicksal, dass in manchen britischen Orten bis vor kurzem ja…

Zum Essen in die Kirche

Stilvoll glauben -

In der ehrwürdigen Schweinfurter St. Johanniskirche, dem ältesten Gebäude der Stadt, riecht es heute lecker nach Fisch. Es geht zu wie in einer Bahnhofshalle. Überall fröhliche Gesichter. Menschen, die miteinander plaudern. Die Kirchenbänke voll mit Menschen, die darauf warten, ebenfalls dranzukommen. Denn weiter vorne sind Tische aufgebaut. Schön geschmückt mit Blumen und Kerzen. Und dort gibt es – Essen. In der Kirche. Mit Bedienung am Platz. Eine Vorspeise, eine vollwertige Mahlzeit und hinterher noch Kaffee und Kuchen. Alle sollen sich das leisten können, darum kostet ein Essen in dieser…

Wort in den Tag: Vesperkirche: göttlicher Geruch

Citykirche Schweinfurt Blog -

23.01.15 Wort in den Tag - .mp3

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer!

Wie riecht eine Kirche? Katholische nach Weihrauch vielleicht. Ansonsten ein bisschen muffig, nach Kerzen, nach Büchern, nach kaltem Stein, wie auch immer. Kann sein.

Die Johanniskirche Schweinfurt riecht im Augenblick anders. Viel leckerer. Nach Braten und Nudeln, nach Auflauf und Gemüse. Und hinterher nach Kaffee und Kuchen. Drei Wochen lang lädt die Vesperkirche ein zum Mittagessen, zu einem Preis, den sich wirklich jeder leisten kann.

Gemeinsam essen, gemeinsam trinken, gemeinsam feiern. Das ist Kirche. Das ist vor Gott ein lieblicher Geruch. So soll Kirche öfter sein, einladend, fröhlich. Oder mit einem Wort, das heute nicht mehr so gebräuchlich ist wie in meiner Jugend: Dufte.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie den Duft Gottes in Ihrem Leben spüren. Heute. Schnuppern Sie mal. Wonach riecht er für Sie?

Ihr Pfarrer Heiko Kuschel von der evangelischen Citykirche Schweinfurt.

ProgeKadeLuLa

Stilvoll glauben -

Der Migrationsbericht der Bundesregierung bringt diesmal Ungeheuerliches an den Tag! Eine große Verschwörung ist im Gange: Katholiken überschwemmen heimlich per Zuwanderung Deutschland! Kurzfassung: Ein sehr großer Teil der Menschen, die nach Deutschland kommen, stammt aus überwiegend katholischen – zum Teil auch noch christlich-orthodoxen – Ländern. Da sehen wir Protestanten aber auf einmal alt aus in unserem Stammland! Was würde wohl Luther dazu sagen? Ich habe ja wirklich nichts gegen Katholiken, einige meiner besten Freunde sind Katholiken. Aber können die nicht in ihrem eigenen Land…

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